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Pizza, Pasta, Amore – Reisen nach Neapel und Capri

Ich bin nach Napoli gekommen, um die beste Pizza der Welt zu essen und fand sie auch, aber nicht beim hochgelobten „Da Michele“, sondern bei Mattozzi am Piazza Carita 2, direkt auf der Via Toledo. Superdünner Boden belegt mit Büffelmozzarella und frischen Tomaten (keine Soße) und ein Schuss Olivenöl. Wir waren im Pizza-Himmel, und zwar so sehr, dass meine Begleitung und ich noch am nächsten Tag, unabhängig voneinander, andauernd an diese Pizza denken mussten.
Napoli/Neapel ist eine laute Stadt und leider sehr dreckig, aber auch voller schöner, alter Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Da man innerhalb 40 Minuten mit dem Schnellboot für ca. 20 Euro pro Fahrt auf Capri ist, ging unser erster Tagesausflug dahin. Das letzte Mal, war ich vor 6 Jahren auf Capri, und ich glaube ich hatte vergessen, wie türkis das Wasser ist. Wirklich, es ist Türkis und klar. Daher sprangen wir am Strand erstmal in die Fluten, was sich als gar nicht so einfach herausstellte, da der Strand steinig ist. Nehmt euch also lieber so richtig schlimme Badeschuhe mit. Wir waren wirklich traurig, dass wir keine hatten. Zu Fuß oder per Zahnradbahn, kommt man dann direkt auf den Berg ins Zentrum, von wo man eine traumhafte Aussicht über ganz Capri hat und wo man für eine Dose Cola schonmal 3 Euro zahlt. Preiswert ist der Ausflug also nicht, lohnt sich jedoch für die unvergesslichen Eindrücke allemal.

Unseren letzten vollen Tag verbrachten wir, mit ein wenig Sightseeing. Versucht eure Nerven ein wenig zu entspannen, wenn ihr in Napoli mit dem Bus unterwegs seid, denn der kommt auch gern mal zu spät oder gar nicht. Da kann man nur chillen und hoffen. Ich empfehle einen Besuch in die Katakombe von San Gennaro, ein unterirdischer, frühchristlicher Friedhof. Ist zwar teilweise ein wenig gruselig, aber sehr cool.
Danach sind wir ins Museo Madre, einem Museum für moderne Kunst, welches ich schon lange besuchen wollte. Wir hatten Glück, denn es war gerade eine große Thomas Bayrle Ausstellung, den manche vielleicht auch von der letzten Documenta kennen. Von einem der Mitarbeiter, bekamen wir dann den Tipp abends zum Piazza Bellini zu gehen, dem Treffpunkt der Schwulenszene und junger Leute von Napoli. Drumherum befinden sich viele Bars, so kann man einen Abend in Neapel ganz gemütlich ausklingen lassen.
Wer sonst noch gern ein wenig schlendern möchte und Abends hier und da ein Glas Wein trinken will, der sollte nach Santa Lucia. Das Viertel ist direkt am Wasser gelegen, so hat man beim Weintrinken eine tolle Aussicht.

Weiter ging es dann für mich nach Rom. Mit dem Bummelzug dauert das 2,5 Stunden, kostet aber auch nur n bissel mehr als nen Zehner. Der Schnellzug, der ca. 1 Stunde braucht kostet ca. 22 Euro.

One thought on “Pizza, Pasta, Amore – Reisen nach Neapel und Capri

  1. Hallo,
    ich warte schon auf den Sommer. Dieses Jahr werde ich auch nach Capri fahren! Meine Oma hatte ein Leinwandbild mit dem Capri-Strand und die Ansicht was wunderschön, genau wie auf euren Fotos.

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