#Outfit: Wochenendtrip

Für einen kurzen Zweitages-Trip habe ich ein entspanntes Casual Outfit gewählt, das durch ein kariertes Button-Down Hemd, eine umgeschlagene Kordhose und Desertboots eigentlich jeder Situation gewachsen ist: Ob stundenlanges Spazieren durch die Stadt, der Termin am Nachmittag oder das Abendessen mit Freunden, man fühlt sich immer wohl und weder over- noch underdressed. Die wichtigsten Dinge schnell in den Weekender aus Leder geworfen und schon kann die Reise losgehen!

An einem so schön sonnigen Abend durfte es entgegen meiner Gewohnheit beim Hemd auch mal ein kräftiges Grün sein, um den Look entsprechend auszurichten kombinierte ich dazu eine Chino in Taupe und Schuhe in Beige. Mit diesem Outfit sah ich vielleicht etwas nach britischer Landpartie aus, gerade dieser Gedanke gefiel mir bei der Zusammenstellung aber!

Shop the Look:

Hemd, Tasche, Hose, Schuhe

Sponsored by Tommy Hilfiger

 

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Sportshorts als Sommertrend 2013?

Sommertrend Sportshorts

Hose: Nike

Der Sommer hat in diesem Jahr wirklich lange auf sich warten lassen. Nun ist er aber endgültig da und hat enorme Gluthitze im Gepäck. Wie immer in solchen Situationen beginnt die Diskussion darüber, wie wenig Man(n) tragen darf, um in der Hitze zu bestehen. Dabei gelten natürlich für unterschiedliche Anlässe unterschiedliche Regeln. Heute möchte ich mich der Freizeit widmen, da man auch hier leider immer wieder erstaunliche oder eher erschreckende Modesünden begegnen kann.

Ich selbst machte die Erfahrung neulich, als ich beim Fashion & Music Festival war. Ich wusste, dass außer dem Musikpart auch noch Outlet-Shopping und Treffen mit einigen anderen Bloggern auf der Tagesordnung standen. Ich wollte also zugunsten des Komforts nicht komplett auf Style verzichten. Doch was kann man in solchen Situationen – vor allem an den Beinen – tragen?

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Men’s Essentials #3: Schwarze Schuhe

 

Im Gegensatz zu den Frauen ist es bei den Männern sehr unterschiedlich: dem einen reichen drei Paar Schuhe, der andere macht seiner Freundin mit einer umfangreichen Sammlung Konkurrenz und hat für jeden Anlass etwas Passendes parat. Was jedoch jeder besitzen sollte, sind schlichte schwarze Schuhe.

Das klingt eigentlich nicht sehr schwierig. Schaut man sich jedoch morgens in der Bahn jene Männer an, die im vermeintlichen Business-Look unterwegs sind, so entdeckt man oftmals höchst eigenartige Kombinationen. Entweder wird mit Farben gespielt oder aber der Schuh ist zwar Schwarz, scheint aber unter dem Motto “Hauptsache praktisch” gekauft worden zu sein. Dass “praktisch” in der Mode nicht immer das passende Motto ist, dürfte keine Neuigkeit sein.

Es muss nicht heißen, dass Schuhe immer unpraktisch und unbequem sein müssen.  Aber gewisse Formalitäten gilt es eben zu beachten, nicht nur in Bezug auf den Dresscode, sondern vielmehr im Sinne der Ästhetik. Schwarze Lederslipper? Gummi-Gesundheitssohlen? Wilde Ziernähte und Schriftzüge oder gar Klettverschluss? Ihr werdet alle wissen, was ich meine und mir zustimmen, dass solche Modelle nicht gerade ein Augenschmaus sind.

Dabei gibt es gerade in Schwarz unzählige Stücke aller Preisklassen. Möchte man wirklich nur ein Paar schwarze Schuhe in der minimalistischen Schuhsammlung besitzen, so rate ich zu einem einfachen glatten Derby oder Oxford mit schwarzer Sohle. Budapester oder auch Lackschuhe dürfen gern ergänzend gekauft werden, sind aber nicht der Allrounder für jeden Anlass. Das Obermaterial aus Leder bleibt bei ordentlicher Pflege (gelegentlich polieren und imprägnieren) sehr lange schön, sollte dennoch nach einiger Zeit eine gewisse Patina entstehen, braucht man sich keine Sorgen machen, denn dies sieht im Casual Look besonders gut aus!
Die Sohle und der Absatz müssen dabei nicht klassisch aus Leder und Holz bestehen, Prada beispielsweise zeigt, dass auch Gummisohlen wunderbar aussehen können. Deren Vorteil ist außerdem offensichtlich: die Schuhe sind wetterbeständiger und beim Auftreten leiser.

George’s, Prime ShoesCalver

 

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Men’s Essentials #2: Das weiße T-Shirt

Es scheint banal und doch sind einfache weiße T-Shirts mit Rundhalsausschnitt ein absolut wichtiger Bestandteil der Männergarderobe. Man braucht sie nicht nur, um sie unter Hemden zu tragen oder um darin zu schlafen. Sie sehen auch ganz puristisch zur Jeans super aus, können zu entspannteren Anlässen unterm Sakko getragen werden oder sehen im Sommer zur Badehose und gebräunter Haut einfach perfekt aus. Kein Print, kein Schnickschnack stört die simple Männlichkeit, die das weiße T-Shirt ausstrahlt und kein Muster macht das Kombinieren unmöglich. Der Rundhalsausschnitt gilt übrigens als erwachsener und als neutraler, weshalb er den höheren Essential-Faktor hat. Dabei gilt: Umso lockerer der Anlass, desto weiter darf der Kragen sein.

 Hinten links: H&M, hinten rechts: Topman, vorne: River Island

Was in der Masse der Basic-Shirts dann aber doch den Unterschied macht, ist die Qualität und die Passform. Wie lange bleibt das T-Shirt in Form, wie lange bleibt es bei sachgemäßer Behandlung weiß? Wie angenehm ist es auf der Haut und wie gut passt der Schnitt zu meinem Körperbau?

 

Sehr gute Basics (nicht nur in weiß) macht das schwedische label The White Briefs. Aus feinster Bio-Baumwolle werden hochwertige T-Shirts, Tanktops und Underwear geschaffen, deren Qualität man fühlen kann. Keinerlei Applikationen stören den Look und wer sein Teil gefunden hat, kann dieses bei Bedarf einfach wieder nachkaufen. Die Modelle bleiben nämlich im Sortiment und werden nicht wie so oft von Kollektion zu Kollektion variiert.

 

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Farbe im Sommer – so geht’s richtig!

ShortsT-ShirtStrümpfeSakko

Farbspielereien sind als Mann so eine Sache. Heißt man nicht gerade Pelayo Diaz, so ist der Spielraum sehr begrenzt und die Gefahr sich lächerlich zu machen sehr groß. Doch irgendwie gehören knallige Farbtöne im Sommer genauso dazu wie die Sonne zum Wetter und so versuchen wir sie Jahreszeiten-gemäß einzusetzen. Dies funktioniert am besten, wenn man auffällige Sommerteile in gelb, orange, grün oder blau mit dezenten, klassisch gehaltenen Outfits in schwarz, navy oder grau kombiniert. Eine gute Basis für diese Looks bietet das Modeunternehmen COS, weshalb ich auch genau dort die entsprechenden Teile für euch herausgesucht habe.

Jeans, Hemd, Cardigan

Jacke, Pullover, Hose

Hose, Tanktop, Jacke

Mit diesen Looks könnt ihr Farbe bekennen ohne auszusehen wie ein Knallbonbon. Die gezeigten Kombinationen passen fast immer und können nach Wunsch sogar mit Sandalen kombiniert werden. Da die Farben nicht so leuchten, könnt ihr sie genauso gut im Winter tragen und sorgt damit für Frische in der dunklen Jahreszeit.

 

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Sneakers zu einem Anzug? Warum nicht!

Ich selbst habe die letzten Jahre generell eher einen Bogen um Sneakers gemacht. Mir war das ein wenig zu sehr der „Joko und Klaas“-Look, den wir zur Zeit bei Zirkus Halli Galli in voller Pracht sehen können. Eher habe ich ein Faible für diverse Schnürschuhe aus Leder entdeckt. Damit war ich – in Anbetracht der Verbreitung von Air Max und Co -  eventuell eher ein Einzelgänger. Diese Einstellung passt aber neuerdings ganz gut zum wechselnden Trend, sich ruhig mal ein bisschen eleganter zu kleiden, auch mal eine Krawatte zu Tragen.

Immer wieder wird die Kombination von Anzug und bunten, auffälligen Sneakers zwar von den großen Labels dieser Welt gezeigt, doch sorgt dieser Look meist eher für ein Augenrollen bei denen, die nicht an den Laufstegen dieser Welt zu Hause sind. Verlangt der Dresscode nach Business, gibt es keine Alternative zu eleganten Lederschnürern. Bei einer Verabredung oder auch in kreativen Jobs aber gibt es meiner Meinung nach nichts cooleres, als Sakko und Krawatte mit Sneakers zu kombinieren. Allerdings eben nicht mit bunten Sneakers, die bei jedem über dem Alter von 25 irgendwie fehl am Platze wirken, sondern mit Modellen, die eigentlich eine eigene Klasse verdienen – elegante, hochwertige Schuhe aus Glatt- oder Wildleder in dezenten Farben.

Oftmals geben hier Designer mit unbezahlbaren Modellen den Ton an. Doch auch bei Adidas und Co gibt es sie immer öfter zu sehen: Schlichte Modelle in Schwarz, Grau oder Navy mit einer weißen Sohle. Ganz nach dem Vorbild der unglaublich angesagten Sneakers von Common Projects. Man sagt, es soll sich aufgrund der tollen Qualität sogar lohnen, in solche zu investieren. In meiner Auswahl finden sich aber auch Modelle verschiedenster anderer Hersteller.

Hightops navy: Adidas, Hightops grau: All Saints, Lowtops blau: Common Projects, Lowtops schwarz: Adidas, Lowtops weinrot: Puma, Anzug: Topman Lux

 

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Do or Don’t: Farbige Hosen bei Männern

Dieser Sommer geht es in der Mode sehr bunt her! Nicht nur für die Frau sind kanllige Farben der Trend, auch die Herren der Schöpfung dürfen zu kräftigen Nuancen gerne ,,Ja” sagen. Sobald die Außentemperatur steigt überkommen viele Menschen das Bedürfniss auf kräftige Farben. Denn sobald es in der Natur soweit ist, möchte auch der Mensch zeigen, dass Frühling ist. Doch bei den Herren ist es sehr wichtig Farbe gekonnt einzusetzen, mit zuvielen unterschiedlichen Farbtönen kann man(n) schnell overdressed aussehen.

Eine gute Variante diesen Farbtrend mitzumachen ist da eine bunte Hose. Kombiniert zu einem schlichten T-Shirt, z.B. in weiß, kann der perfekte Look für die kommende Saison sein. Raf Simons zeigte da gekonnte Beispiele für Jil Sander (links; mitte) . Eine preiswerte Alternative habe ich bei Zara (rechts) gefunden.

Die Hosen von Jil Sander gibt es bei Oki-Ni, die Zara Hose findet ihr hier im Online-Shop.



Was ist eure Meinung zu farbigen Hosen bei Männern: Do oder Don’t ?


Image: Style.com ; Zara.com

 

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