Wer soll das bitte anziehen? Tikka mit Schmucksteinen und Ohrclip

Accessoires sind für jede Frau eigentlich ein Must-Have um dem Outfit das noch fehlende gewisse Etwas zu verleihen. Natürlich bevorzugt man Ringe, Armreifen, oder ähnliches um dem Look das i-Tüpfelchen zu verleihen. In den letzten Saisons aber haben wir schon öfter andere Schmuckstücke gesehen, die versucht haben sich in der Modebranche durchzusetzen. Sei es das Septum, ein Nasenring, welcher durch die Nasescheidewand gestochen wird, oder auch die Bridge, ein Piercing in Form Stabs der sich am Nasenrücken befindet- beides konnten wir bei Givenchy und sogar zeitgleich auch bei Maison Martin Margiela entdecken. Natürlich aber nur in der unechten Variante.

Nun habe ich bei ASOS dieses schicke Produkt gefunden, bei dem ich erst einmal gar nicht so weiß worin ich es einstufen soll. Ist es ein Earcuff, ein Haarband oder beides zusammen? Das Problem bei solchen Schmuckstücken ist meiner Meinung nach immer, dass sie schnell an Religionen erinnern. Beim mehrmaligen Betrachten denke ich immer noch an den Hinduismus.

Der 2. Gedanke beim Anschauen des Artikel ist nach dem wer es denn jemals tragen könnte der, wann man ihn tragen möchte? Beim Ausgehen hätte ich viel zu viel Angst damit hängen zu bleiben und für die Straße ist es doch einfach too-much, denn die Ketten im Gesicht lassen wohl jeden in der Stadt verkleidet wirken. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte ist es bei der Fashion Week zu sehen, aber wer will etwas nur für ein Event kaufen?

Wer interessiert an dem Accessoire ist, der sollte sich gut das Kleingedruckte einmal genauer durchlesen. Dort steht “Kontakt mit Flüssigkeiten vermeiden” – hoffen wir mal, dass damit kein Schweiß oder Regen gemeint ist.

Für alle, die jetzt immer noch Lust verspüren es zu kaufen. Hier könnt ihr es in den Warenkorb legen.

 

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Die Uhr als vergessenes Accessoire

Eine gute Uhr ist mehr als nur ein funktioneller Begleiter: sie steht wie kein anderes Accessoire als Indikator für Stil und Geschmack des Trägers oder der Trägerin. Wir geben selten für ein anderes Schmuckstück mehr Geld aus, denn eine Uhr wird oft über einen langen Zeitraum getragen und nicht nur für eine Saison angeschafft – hier legen auch geringer Verdienende Wert auf Qualität und Hochwertigkeit. Sie muss zu möglichst vielen Kleidungsstücken passen und das Gesamtbild komplettieren und keinesfalls stören.

Oft investieren wir viel Zeit und Geld um uns mit den aktuellen Modetrends zu beschäftigen und unser Outfit zu gestalten. Viel zu selten setzen wir uns aber mit der Bedeutung eines so wesentlichen Bestandteils unseres Auftretens auseinander – und obwohl wir mittlerweile im Zeitalter von Smartphones und iPads leben, in dem uns die Uhrzeit vermeintlich permanent medial präsent sein sollte, wollen wir dennoch nicht auf sie verzichten. Ob digital oder analog: meist orientieren sich die Uhrenmodelle nicht an brandaktuellen Trends, sonderen eher an Saisonübergfreifendem Zeitgeist.

Wir haben euch ein Paar Modelle einmal näher beschrieben:

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