DIY Fundstück: Designerstück à la Alexander Wang SS 2013

Wenn ich gefragt werde, welche Kollektion mir vom Frühjahr/Sommer 2013 am meisten im Kopf geblieben ist, lautet meine Antwort sofort: Alexander Wang. Seine Kreationen für die derzeitige Saison zeichneten sich nicht nur durch viel Leder, sondern auch durch Cut-Offs aus. Diese werden beispielsweise aus einem Kleid geschnitten und später wieder angenäht.

Grund dieser Ideen war das Spielen mit Volumen, Dekonstruktion und das Ausprobieren mit verschiedenen Materialen. Der Stil den er damit erfand, erinnerte ihn selbst an den Film Tron. Er wirkt nicht nur sehr futuristisch, sondern auch überaus elegant und sehr hochwertig. Ich bin ein großer Fan von sehr cleanen Looks mit dem gewissen Etwas und absoluter Symmetrie, daher freute ich mich heute Morgen bei der Recherche umso mehr als ich diese Do-It-Yourself-Anleitung fand.

In dem Video von Alison McNamara für POPSUGAR zeigt sie an einem weißen Rock, wie schnell man den Look ohne viel Aufwand nachmachen kann.

Was ihr braucht:

  • Ein Kleidungsstück (Hier ein Rock)
  • Fischergarn
  • Schere
  • Nadel

Habt ihr alle Dinge zusammen geht es nun ans Eingemachte! Einfach mit der Schere euer T-Shirt, Rock oder Sonstiges an einer Stelle auseinanderscheiden. Dann nehmt ihr das Fischergarn und näht das Ende wie Alison es in dem Video beschreibt wieder an euer Stück heran.

Zack – schon seid ihr fertig und habt ein selbst hergestelltes Designerstück inspiriert von Alexander Wangs Spring Summer 2013 Kollektion.

Tipp: Was ich euch empfehle ist das Kleidungsstück dann nicht mehr zu Bügeln, da das Garn dann schmilzt und ihr eure Kreation zerstört.

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

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Unglaublich! Balenciaga AW 2013/14

Nachdem ich euch heute die Show von H&M, bei der Paris Fashion Week 2013, gezeigt habe, dachte ich, der Tag könnte nicht besser werden. Dann erreichten mich eben auf Style.com die ersten Bilder der Debüt Kollektion von Balenciaga unter der Hand von Alexander Wang. Ich muss sagen, meine Kinnlade ist immer noch nicht wieder geschlossen. Wang hat es nicht nur geschafft den Geist Balenciagas perfekt umzusetzen, er hat ein Stück weit seine eigene Linie mit in die Kollektion mit eingebracht, jedoch nur so, dass sie wie ein leichter Unterton nachschallt.

Schwarz, Weiß, Grau, sowie ein dunkles Waldgrün, mit einer unglaublichen Liebe zum Detail, sehen wir in den 35 Looks der Marke. High-Waist Bundfaltenhosen mit und ohne Cut-Outs, sowie Röcke, die ihre Öffnung vorne besitzen und nach hinten länger sind als vorn, zeigt Wang für den nächsten Winter 2013. Bei den Oberteilen spielte man mit geometrischen Formen – sei es eine Aufbringung in Form eines V am Kragen oder ein rundes Oberteil, welches das Dekolletee verdeckt, aber Schulterfrei ist. Ebenso sehen wir Fur, welches Alexander Wang schon in seiner Fall Winter 2013/14 Kollektion zu Hauf verwendete. Außerdem erkennen wir tiefe Ausschnitte vorn, oder auch hinten in Kleider eingebracht, welche meist eine Drappierung von Stoff besitzen und hinten eine Untermalung mit Cracking-Muster aufweisen. Lagen spielen bei Balenciaga 13/14 ebenso eine Rolle.

Besonders auffallend ist das schon oben genannte Crackling-Muster, welches er nicht nur auf Oberteile verwende, sondern auch auf Pelz einfärben lies. Sogar der Boden hat den Look von gebrochenen Fließen. Außerdem ist ein verlaufendes Farbmuster auf Westen und Kostümen zu erkennen.

Als Detail wurden kleine metall Nadeln an Jacken oder auch an einem Rock aufgebracht. Ebenso zu sehen sind kleine Metallschleifen, sowie Stacheldraht an den Schuhen oder als Armband.

Eine perfekte Kollektion. Alexander Wang ist meiner Meinung nach die beste Entscheidung des Modehauses und ich kann ihn nur für diese Kollektion beglückwünschen!

Alle Bilder via Style.com

 

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Pelz und Leder wohin das Auge reicht: Alexander Wang AW013

Die Fashion Week in New York ist im vollem Gange und kein Blizzard kann die Modeschauen aufhalten weiterzumachen und so freue ich mich besonders auf Kollektionen von Größen wie Alexander Wang, der nach der spannenden Suche, der neue Creative Director nach Nicolas Ghesquière für Balenciaga geworden ist.

Schon mit der Frühling/Sommer 2013 Kollektion hat er mir den Atem geraubt. Seine Kreationen waren nicht nur futuristisch und neu, sie waren auch tragbar und haben mein Geschmack vollkommen getroffen. Die Liebe zu Details kann man in jeder Kollektion von Wang erkennen.

Die Herbst/Winter Kollektion des Designers ist eine Winterkollektion durch und durch. Sie überzeugt mit viel Leder und Pelz. Einige würden hier wieder aufschreien, wie man Pelz denn gut finden würde. Ich muss sagen, dass ich niemals Pelz tragen würde, ich dennoch verstehen kann, warum es vielen Leuten gefällt. Daher betrachte ich es aus der ästhetischer Sicht und sehr objektiv, denn dass Pelz gut aussehen kann, wissen wir alle.

Die Kollektion zeigt Fell als Einschübe in Pullovern mit Kapuze, als übergroße Fäustlinge oder auch als Ärmel an Jacken. Sogar an den Heels lässt sich das Tierprodukt erkennen. Wurde kein Pelz verwendet, konzentrierte man sich auf Stoffe mit Angora-Anteil für die warmen Begleiter im Winter. Für Wang gibt es anscheinend nichts passenderes als Pelz mit Leder zu kombinieren. So sehen wir an Woll- oder Pelzmäntel Lederapplikationen an der Ober- oder Unterseite der Mäntel. Auch die Hosen und Röcke bestehen, wenn sie nicht aus dicker Baumwolle sind, aus dem Fell-Stoff oder Leder. Farben wurden kaum verwendet. Außer cognacfarbenes Leder finden wir nur die Farbe Schwarz, Weiß und Grau wieder – typisch Alexander Wang.

Details können wir in Cut-Out-Form an der Schulter in Pullis erkennen, sowie auch an den kleinen Capes, die an ärmelfreie Shirts, beziehungsweise Ärmel mit loose-fit,  angebracht sind. Was ich sehr schön finde, sind die Ausbrennungen, welche den T-Shirts und Kleider einen Camouflage-Look verleihen und sie sehr rough wirken lassen.

Wer Pelz liebt, sollte hier seine Lieblingskollektion gefunden haben. Ich muss sagen, dass Alexander Wang große Arbeit geleistet hat und freue mich daher auf die Kollektion für Balenciaga.

 

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Rückblick auf die Woche: Fakten Fakten Fakten

Endlich Wochenende! Endlich einen Tag etwas entspannter angehen lassen als die der letzten Woche. Wie ihr mitbekommen habt, waren wir in Barcelona und haben es daher aus zeittechnischen Gründen leider nicht geschafft auch nebenher über Neuigkeiten und Gossip aus der Modewelt zu berichten. Doch nicht nur die Zeit war ausschlaggebend dafür, sondern auch das Internet im Hotel, welches uns es möglich machte für einen Beitrag fast über eine Stunde zu brauchen, und das nur um die Bilder hochzuladen.

Nun, um euch nicht uninformiert in die nächsten Woche zu lassen, nehme ich mir die Zeit, um an diesem Samstag noch einmal die letzten Tage Revue passieren zu lassen.

Das Modehaus Zara macht uns schon einmal Frühlings- und Sommergefühle und zeigt in einem kurzem Film die neue Kollektion für die kommenden Jahreszeiten für den Mann und die Frau. Zu sehen ist unter anderem Jon Kortajarena, den wir in Barcelona live und in Farbe bestaunen durften. (Ja, er sieht wirklich so verdammt gut aus.)

Back to the 90′s. Nachdem Yoko Ono mit ihrer Kollaboration mit Opening Ceremony die Männermode von 1969-2012 (nach ihrer Ansicht) aufleben ließ, sind bei DNKY x OC die 90er zurück. Wir sehen Hautenge Kleider, T’s und Sweater mit Aufschrift sowie die Leggings für Mann und Frau. Außerdem bleibt uns auch nicht die typische 90er Frisur erspart, welche sogar an Supermodel Cara Delevingne unschön aussieht. Warum? “DKNY was a pioneer of streetwear fashion in the 90’s”, so Carol Lim. Hier geht es zur Kollektion.

Ein Outfit-Post am Holocaust Denkmal? Warum denn eigentlich nicht, dachte sich Pelayo Diaz von Katelovesme und gab dem doch so düsteren, grauen Ort einen kleinen Farbklecks, indem er eine pinke Celine Tasche zu seinem doch so schwarzem Outfit wählte. Die Modebranche findet das gar nicht so toll und wir auch ziemlich unangebracht, jedoch ist er nicht der einzige, der diesen Platz zum Posen benutzte.

Alexander Wang x Samsung. Für einen guten Zweck werden Skizzen, die seine Freunde, Stylisten und Fotografen zeichnen werden auf eine exklusive Taschenkollektion verewigt und für einen guten Zweck (Art Start Charity) gespendet. Crowd-Sourced Design nennt man das. Mit welchem Produkt sie die Fotos schießen werden, steht natürlich auch schon fest: das neue Samsung Galaxy Note II scheint perfekt dafür geeignet zu sein.

“This collaboration represents a new way that technology and style can come together. And, through a concerted effort, I am happy to be a part of supporting such a great charity as Art Start that embraces creativity and art in a way that can change lives.”, so Alexander Wang. Wir sind gespannt. (Bild Via)

 

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Weiß, Weiß, Weiß sind alle meine Kleider

Von links nach rechts – Zara, Reed Krakoff, Cèline, Topshop

Letzte Woche habe ich mir das wohl unpraktischste Kleidungsstück der Welt gekauft: Weiße Plateau Pumps. Meine weiß-goldenen Lieblinge von Shoeshibar sind vielleicht unpraktisch, jedoch megabequem und dazu noch kompatibel zu einem der schönsten Trends des Frühlings, nämlich komplett weiße Looks. Gut, der Trend hat vielleicht ein bisschen Raffaello-Werbungs-Feeling, aber wirkt doch durch die gerade Schnitte und leichten Stoffe sehr edgy.

Keypiece dazu sind auf jeden Fall weiße Schuhe und Handtaschen. In das kleine Modell von Saint Laurent mit Metallhenkel habe ich mich bereits unsterblich verliebt und brauche nun nur noch einen spendablen Sponsor der mir mal eben knapp 1400 Euro in die Hand drückt und sagt: „Hier Liese, wir wollen doch alle dass du glücklich bist und dir schöne Sachen kaufen kannst“. Man wird ja schließlich noch träumen dürfen.

Von links nach rechts – Shoeshibar, Gianvito Rossi, Givenchy, Buffalo

Von links nach rechts – Alexander Wang, Saint Laurent, Asos, Fendi, H&M

Von links nach rechts – Miss Selfridge, Saint Laurent, Jil Sander

 

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Balenciaga 2.0? Alexander Wang Pre-Fall 2013

Nachdem vor ein paar Wochen bekannt worden ist, dass Alexander Wang der neue Creative Director nach Nicolas Ghesquière bei Balenciaga sein wird, war die Nachberichterstattung in allen Fashion-Online-Magazinen und Blogs enorm. Angefangen damit,  warum sie Alexander Wang als richtig empfinden, bis hin zu der Meinung von Karl Lagerfeld, wieso Alexander Wang die beste Entscheidung für Balenciaga ist. Man sieht, der Herr hat alle Augen auf sich und somit einen enormen Druck, die Anforderungen und Erwartungen, welche sich ihm durch seinen neuen Job stellen zu erfüllen.

Auch Wang hat mit seiner eigenen Marke nun die Pre-Fall Kollektion 2013 veröffentlicht. Ob es nun auch schon eine Pre-Balenciaga Kollektion ist? Wir wissen es nicht, denken aber eher, dass er für Balenciaga weniger seine typischen Designs mit in die Kollektion bringt, zumindest nicht hauptsächlich.

Die Alexander Wang Pre-Fall Kollektion 2013 kommt sehr tragbar daher. Pullover, T-Shirts und Cardigans aus Jersey, Seide und Wolle mit asymmetrischen Drapierungen gesellen sich zu Haremshosen in 3/4 Länge. Die Kollektion ist sehr Farblos in Weiß, Grau und Schwarz und weniger Figurbetont. Besonders gut gefällt uns die Weste mit diagonalem Reisverschluss und dem geschlossenem Stehkragen. Nicht nur auf die Kleidung, die natürlich auch Lederverzierungen wie einen Lederkragen oder Lederbund enthält sei Augenmerk gelegt, sondern auch auf die Rucksäcke, die zum Schließen einen sehr langen Verschluss in Form eines gebogenen Metall-Stabs besitzen

Wenn man die Kollektion im Ganzen betrachtet könnte man meinen, dass wenn man die ganze Kollektion besitzt man für  jeden Anlass im Herbst 2013 das perfekte Outfit hätte. Bravo Alexander Wang, uns gefällt’s

Ganze Kollektion anschauen

 

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Alexander Wang als Creative Director für Balenciaga (?)

Nach den Gerüchten um Christopher Kane, sind wir heute Morgen skeptisch, ob diese Aussage wieder nur heiße Luft ist oder Alexander Wang der neue Creative Director für Balenciaga wird. Schon lange wird gemunkelt, dass er neben Kane und Mary Katrantzou Nicolas Ghesquière ersetzen könnte. Das Wang Ghesquierès Erbe antritt, soll nun eine sehr sichere Quelle des Purple Magazins ausgeplaudert haben.

Links: Balenciaga; Rechts: Alexander Wang

Vom Stil her könnte Alexander Wang zum Modehaus passen. Seine Kollektion ist zwar mehr edgy und es wird weniger Wert auf Farbe gelegt, doch ähneln sich manche Schnitte, Silhouetten und Stoffe. Gut erkennen kann man dies den Bildern der Fall/Winter 2012 Kollektion beider Designer.

Links: Balenciaga; Rechts: Alexander Wang

Fragen wir uns nur, ob es die richtige Entscheidung war. Alexander Wang ist wegen seines Bekanntheitsgrades und seinen daraus schließendem Erfolg schon so als Marke etabliert, dass wir die Befürchtung haben, er könnte der Marke Balenciaga eher seinen Stil verleihen, anstatt sich an den Stil des Hauses anzupassen.

Wir sind gespannt und werden euch auf dem Laufenden halten!

 

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