Say What?! Marilyn Manson modelt für Saint Laurent

Nachdem Hedi Slimane im Oktober letzten Jahres seine Debut Kollektion für die Marke Saint Laurent zeigte, waren wir sicher, dass das Modeunternehmen die richtige Entscheidung getroffen hatte, ihn als Creative Director auszuwählen. Auf unzählige Titelblätter sah man die Kollektion, unzählige Stars trugen sie auf dem roten Teppich und unzählige Lobpreisungen wurden darüber verfasst – Slimane hat der Marke nicht nur mit dem neuen Namen neues Leben eingehaucht.

Nach der Männermodenschau, ließ die Begeisterung für das Label doch ein wenig nach. Immer wieder die selben Elemente wie die sogenannten Skinny-Skinny Jeans, Lederjacken und Mustermixe, ließen uns an den britischen Grunge-Stil vergangener Tage denken und damit an den Look von Pete Doherty, Frontsänger der Babyshambles. Nachdem die Frauenkollektion in diesem Frühjahr über den Runway lief, spalteten sich die Meinungen, ließen große Kritiker mehr als enttäuscht von dem sein, was aussah, als würde es Courtney Love wie auf den Leib geschneidert worden sein. An Saint Laurent erinnerte das Gezeigte wenig. Meiner Meinung nach wurde der Stil, der Anfangs leichte grunge Züge hatte, zu sehr übertrieben und ließen die Models eher ungepflegt wirken, statt nach Understatement aussehen. Die Kleidung erinnerte eher nach Second-Hand, als nach Designerware. Thema verfehlt, Hedi.

Um noch einen drauf zu setzen, entschied man sich für die Männerkampagne Marilyn Manson als Aushängeschild von Saint Laurent zu zeigen. Marilyn gibt dem Unternehmen noch einmal eine extra Portion Rock und lässt sie weiter in die düstere Schiene rutschen. Nicola Formichetti, creative Director der Marke Mugler, veröffentlichte auf seinen Tumblr das Bild, was uns heute die Frage stellt: Provokant gut, oder total unpassend?

 Eines ist sicher, Aufmerksamkeit bekommt man so alle Mal.

 

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Was Saint Laurent AW013 mit Courtney Love verbindet.

Heute schaue noch einmal ganz besonders auf Paris, denn in der Stadt der Liebe ist die Fashion Week in vollem Gange und gestern zeigte ein Modehaus seine Kollektion, welches ich ganz besonders betrachte: Saint Laurent.

Es ist die 2. Frauenkollektion von Hedi Slimane für das Modehaus, bei der mich die Spring/Summer 2013 Kollektion schon so umgehauen hat, dass ich ganz gespannt auf die Fall/Winter 2013 Kollektion war. Die perfekte Symbiose von Grunge und Eleganz, ausgedrückt durch roughe Lederjacken und sanfte Seidenkleider. Mit seiner Debutshow hatte er es geschafft, nicht nur mich von den Socken zu hauen sondern beeindruckte ebenfalls die gesamte Modebranche und hauchte dem Label neues Leben ein.

Schaue ich auf die 2. Kollektion des Designers, finde ich, dass der Zauber leider etwas verloren gegangen ist. Der leichte Grunge-Einfluss ist zum Hauptmerkmal geworden. Wir sehen Netzstrumpfhosen zu dicken Boots, Flanell, Bubikragen und Sterne kombiniert zu kurzen Kleidern im Vintage-Look. Viel Schwarz, Blau, ein ausgewaschener Peach-Ton, Rot und Blumenprint, kombiniert im Mustermix zu einem Leoparden Mantel – so stellt sich Hedi Slimane die kommende Fashionista in Saint Laurent vor. Hat er zuviel an Courtney Love gedacht? Es sieht zumindest so aus, denn jeden Look könnte man sich an ihr vorstellen.

Die Kollektion wirkt ziemlich abgerockt und hat meiner Meinung nach nicht mehr viel von der Marke Saint Laurent. Sie wirkt sehr unstimmig und wenig innovativ. Ich weiß, der Grunge-Look sieht vielleicht so aus, leider schmeichelt er aber nicht einmal den Models und lässt sie ein Stück weit ungepflegt aussehen. Was ich über Nieten denke, muss ich nicht weiter erklären, der Trend ist für mich schon etwas länger vorbei, auch wenn er hier als neues Element in Strumpfhosen eingearbeitet ist. I don’t like.

Das Positive ist, ihr könnt in den nächsten Second-Hand-Laden gehen, einfach was überschmeißen und sagen es wäre Saint Laurent, merken würde es keiner.

Sehr schade! Ich hoffe wir sehen bald etwas Anderes von Hedi.

 

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Die Pete Doherty Kollektion: Saint Laurent Fall/Winter 2013

Hedi Slimane ist wohl der einflussreichste Modedesigner in den letzten 10 Jahren – Stilikone, Popikone, Fotograf, einfach ein Tausendsasser.

Mit seiner Mixtur aus Upper Class Indie und dem permanent musikalischem Subtext in seinen Entwürfen, seiner Festival-Atmosphäre in allen Schnitten und seinem Markenzeichen der Skinny-Skinny Jeans, gibt der Herr seiner Kollektion immer eine Linie, die es uns möglich macht, seine Kollektion schon bei einem kurzem Hinblick zu erkennen. Wir Männer verdanken Hedi die Befreiung der Klischee-Figur des “nicht-allzu-männlichen-Mannes”, hin zu der “Ästhetisierung” des schlaksigen Frontmanns, der in einer Britischen Pop Band spielt.

Wie bei Dior, geht es nahtlos bei Saint Laurent (vorher Yves Saint Laurent) weiter. Wir sehen geniale Schnitte von Anzügen, lässig elegante oversized Schals, bestickte Bolerojacken im Tuxedo-Stil. Ein Augenschmaus für jeden, der wohl den unkomplizierten Look mag. Und das alles in einem extrem ausgeklügelten Set Design.

Wir sehen perfekt verarbeitete Lederhosen und mein persönlichen Favoriten: die College Jacke mit weissen Einsätzen. Alles Sehr anglo-amerikanisch, aber nicht langweilig. Ich spreche aus Erfahrung, dass wenn man Slimane trägt, sich einfach besser fühlt!

Es geht um ein Lebensgefühl und um das Understatement, das man repräsentiert (oder auch nicht). Man merkt meine Euphorie, die ich für Saint Laurent hege. Es ist mir jedoch nicht zu verübeln, nach diesem glanzvollem Wiedereinstieg in die Branche, erst mit der Frauenkollektion für den Spring/Summer 2013 und jetzt mit dieser wunderbaren Hommage an Pete Doherty von den Babyshambles.

Auch wenn böse Zungen sagen, dass Hedi seinen Stil nicht weiterentwickelt hat! Fuck You! Warum sollte man sich noch weiter entwickeln, wenn man schon ganz oben ist?

 

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Zeitlose Eleganz: C’est Tout Fall/Winter 2013

Eine gesamte Kollektion fast ausschließlich aus den Nicht-Farben Schwarz und Weiß, das haben sich diese Saison das Berliner Label mit Pariser Chic C‘est Tout getraut. Übersetzt bedeutet es ja „Das ist Alles“ und genau das ist was das Label versucht mit seinen Kollektionen zu zaubern, eine Kollektion die alles für einen perfekten Look beinhaltet.

Wir sehen lange Silhouetten mit Maxikleidern und langen Röcken zu kurzen, schmalen Lederjacken. Dazu gesellen sich Lederröcke und Hosen mit Schnürung und goldenen Details wie zum Beispiel Knöpfe oder Reißverschlüsse. Auch Schulterpolster konnte man gestern auf dem Laufsteg beobachten. Besonderes Augenmerk sollte auf die Overknee-Stiefel aus der Zusammenarbeit Peter Kaiser gelegt werden,  denn wir glauben das nicht nur Liese solche seit Monaten sucht! Die Blusen sind meist transparent mit Schluppe oder drapierten Rüschen, very very seventies. Auffällig sind die Headpieces, besonders der Lederturban hat es uns angetan und auch der Schlapphut ist ein Klassiker, der eigentlich immer geht. Sonst findet sich allerlei Spitze im Gesicht, lange Schleier und Flügel in den Haaren. Neben Leder und Seide gehören auch Federn zu den verwendeten Materialien. Sie finden sich auf Röcken oder drapiert auf den Schultern.

Eine wundervolle Kollektion, die uns ein Stück weit an die Debut Kollektion von Hedi Slimane für Saint Laurent Spring Summer 2013  erinnert.

 

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Gwen Stefani auf der ersten Ausgabe der Vogue 2013

Das Jahr ging schneller rum als man gucken konnte, findet ihr nicht? Immer wieder sagt man sich am Ende dass man sich noch sehr gut zurückerinnern kann wie der letzte Jahresabschluss ausgesehen hat. Die Jahre verstreichen und somit auch die Modesünden, Gerüchte und Trends, die sich in diesem Jahr wacker geschlagen haben. Doch ein neues Jahr heißt nicht nur etwas Schlechtes, sondern ist auch der Beginn von etwas Neuem, etwas Gutem.

Da dachte sich die Vogue, warum nicht gleich im Januar auf Hochtouren fahren und holte sich für das Januar 2013 Cover Fotografin Annie Leibovitz ins Boot um keine geringere als Gwen Stefani abzulichten. Gwen sehen wir neuerdings öfter seitdem sie mit ihrer Band No Doubt wieder die Bühne rockt. Auch das neue Album „Push & Shove“ ist seit dem 25 September erhältlich. Wie passend ist da nicht eine komplette Strecke in der neuen Ausgabe der Vogue um auf sich und die neue Platte aufmerksam zu machen?

Nicht nur, dass es die neue Ausgabe für das nächste Kapitel 2013 ist, die Kleidungstücke die Gwen Stefani trägt sind alle von Saint Laurent by Hedi Slimane, der dieses Jahr sein Debüt bei dem Modehaus hatte. Dieses änderte 2012 den Namen von Yves Saint Laurent in Saint Laurent. Ist es ein Neuanfang mit vielen guten Vorsätzen für das neue Jahr?

Das Making-Of gibt es hier:

 

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Bye Bye Vogue Hommes Japan

Und wieder ein Print-Magazin weniger. Der Grund: Condé Nast möchte sich eher auf die GQ Style konzentrieren.

Nicola Formichetti gab auf der Facebook Seite der Vogue Hommes Japan bekannt, dass das Magazin nach der Herbst/Winter Ausgabe 2012/2013 geschlossen wird. Traurig, finden wir, denn die Zeitschrift glänzte immer Professionalität und guten Editorials. Um dies den Lesern ein letztes Mal zu beweisen, wird in der A/W 2012-2013 Ausgabe noch einmal aus dem Vollen geschöpft, sie wird eine Cover Story von Hedi Slimane und Nicola enthalten.

Nicht traurig sein! Formichetti gibt bekannt, dass er im nächsten Projekt mit den Partnern Shun Watanabe and Junsuke Yamasak, mit denen er auch bei der Vogue Hommes Japan gearbeitet hat, zusammen bleiben wird.

Wir sind gespannt!

 

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Auf was wir uns im Herbst freuen…

Der Sommer ist nun fast endgültig vorbei, doch dies ist eigentlich kein Grund traurig zu sein, denn in den kommenden Wochen und Monaten stehen eine Menge Events und Ereignisse in der Modewelt an. Ob es nun der Launch einer Kollektion ist oder das Debüt eines Designers, diesen Herbst wird eine Menge passieren. Fangen wir also gleich an.

Etwas, dass nur noch wenige Stunden weit weg ist, ist die Vogue’s Fashion Night Out. Auf der ganzen Welt werden heute, am 6.September die neuen Kollektionen zelebriert. In den Stores der großen Designer, aber auch der Highstreet-Labels, werden heute Abend in Berlin, Paris, New York & Co kleine Feste gefeiert und limitierte Kollektionen lanciert. In Berlin haben die Geschäfte entlang der Friedrichstraße und am Kurfürstendamm bis 24 Uhr geöffnet und locken uns mit Drinks, Häppchen und Angeboten in die Stores. Wer also Zeit hat, sollte sich dies nicht entgehen lassen.

Mehr Herbst-Highlights gibt es hier…

 

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