Eleganz auf hohem Niveau: Elie Saab Couture Spring 2013

Die Couture Schauen sind im vollem Gange und wie schon vermutet, sieht man viel Tüll und große Roben. Eins darf jedoch nicht vergessen werden: Spitze und Bestickungen sind ein Muss für eine Kollektion, bei dem ein Kleid auch mal schlappe 20.000 Euro kosten kann und dies ist nicht einmal Höchstpreis.

Elie Saab gehört immer zu einen meiner Favoriten. Das Label strahlt für mich pure Eleganz und Sinnlichkeit aus. Auch diesmal werde ich nicht enttäuscht, nachdem ich mir die Show näher angeschaut habe.

Die Kollektion ist ziemlich weitreichend mit 49 Stücken. Eine klare Linie wurde der Show gegeben, indem man die Kollektion in Farben unterteilte. Creme, ein zartes Blau, Beige über Flieder bis hin zu einem kräftigem Rot und auch die typischen Nicht-Farben Schwarz und Weiß wurden in der Kollektion verwendet.

Wir sehen Kleider, die meist sehr hochgeschlossen sind, meist auch mit einem Rundkragen, welche dem Körper des Models eine wunderschöne Silhouette verleihen. Für Couture-Liebhaberinnen, die nicht gern Arm tragen, sind auch Roben kreiert worden, die einen langen Ärmel besitzen und dadurch noch eleganter erscheinen.

Besonderen Wert wurde bei der Elie Saab Couture Spring 2013 auch auf Blumen gelegt. Diese wurden in 3D Form an Kleider gestickt oder sind als leichter, farbiger Print zu Brokat eingsetzt worden. Auch sehr aufwendige Spitze, sowie angebrachte Edelsteine lassen die Kollektion extrem hochwertig verarbeitet wirken.

Leider muss ich aber sagen, so ganz haut sie mich nicht vom Hocker. Zwar ist sie eine Haute Couture Kollektion zum vorzeigen und hat Applaus verdient, jedoch finde ich nichts Neues in der Kollektion. Marchesa hat die Messlatte für Spitze bei mir einfach zu hoch gesetzt und ich finde, da kommt Elie Saab auch dieses mal leider nicht ran. Ebenso vom Schnitt und von den Farben her, wurde eher auf die Klassiker gesetzt.

Lediglich das Cape (rotes Kleid) gibt mir das Gefühl, etwas Neues zu sehen, jedoch erinnert es mich zu sehr an Gwyneth Paltrow in Tom Ford bei den 84. Oscars, im letztem Jahr – sie sah fabelhaft aus.

 

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Apokalypse Now: Mit dem perfektem Outfit untergehen

Kleid Marchesa, Schuhe Gianvito Rossi, Tasche Fendi, Ohrringe Bottega Veneta, Kette Stone

Werte Welt, wie wir alle wissen, gehst du heute unter. Es war schön mit dir, aber wenn die Maya sagen heute ist es vorbei, dann müssen wir das wohl so akzeptieren. Joyce und ich haben beschlossen, falls sich irgendwelche Anzeichen anbahnen sollten, werden wir die teuersten Kleider aus dem Wald Store (hier arbeite ich) anziehen und uns mit Vodka und Cola verschanzen. Davon haben wir genug um sicherlich 2 Wochen damit über die Runden zu kommen.

Nichtsdestotrotz, so ein Weltuntergang ist definitiv ein einmaliges Erlebnis und seien wir mal ehrlich, auch dafür muss man perfekt gekleidet sein nicht wahr?
Wichtig bei diesem Event: tragt ganz teure Sachen, weil danach ist euer Geld eh futsch. Dann saht ihr wenigstens gut aus. Investieren lohnt sich also auf jeden Fall!

 

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NYFW – Unsere Favoriten Teil 2

Nach unserem 1. Teil der Favoriten aus der Mercedes-benz Fashion Week New York, kommt nun der 2. Teil und somit ziehen wir nach London weiter. Als Abschluss könnte man zur Fashion Week in New York sagen, dass Cut Outs im nächsten Frühjahr/Sommer 2013 ein Muss für jede Frau ist.

Karen Walker

Verspielt geht es in der Kollektion von Karen Walker zu. Weite Jacken, Kleider in A-Silhouette und Pullover in Bon Bon Pink, Hellblau und beige Töne, lassen die Kollektion sehr kindlich wirken. Damit es nicht ganz zu sexy wird, setzt Walker weniger auf Silhouetten, dafür mehr auf Punkte und Bubikragen.

Thom Browne

Die Ready To Wear Kollektion von Tom Browne ist weniger tragbar, zumindest nicht im realen Leben. Seine Kollektion erinnert uns ein bisschen an ein Märchen, bei dem Pantomime die Hauptrolle spielen.
Klar, lassen sich immer wieder Karo- und Schachbrettmuster in den einzelnen Teilen erkennen, besonderen Wert wurde aber auf den Mix der Muster und der Silhouetten gelegt. Nicht nur Muster, auch Stickereien in Form von Blumen sind in ganzen Anzügen, die gelayert sind und leichten Muschelsaum besitzen angebracht. Browne ist sich anscheinend bei den Silhouetten uneinig und übertreibt mit verschiedenen Formen, die die Models teilweise sehr unförmig wirken lassen.

Die restlichen Designer gibt es nach dem Klick.

 

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New York Fashion Week: Marchesa Sommer 2012

Auf den Laufstegen in New York City wurden im Laufe der letzten Tage viele Trends für den Alltag gezeigt. Den Ruf als Fashion Week mit den meisten Looks für den täglichen Gebrauch hat der Big Apple ja schon weg und so sichteten wir viele Outfits, die genau so auch auf der Straße getragen werden könnten. Doch auch hier muss es ein paar Labels geben die aus der Masse heraus stechen. Das beste Beispiel hierfür ist Marchesa.

Die Kleidungsstücke des Designer-Duos werden weniger auf der Straße, dafür aber in großer Anzahl auf den roten Teppichen auf der ganzen Welt gesichert. Die beiden Designerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht Kleider im Stil des alten Hollywoods mit den aktuellsten Trends zu verbinden. Ihre Frühjahres und Sommer Kollektion 2012 ist eine Hommage an die 20’er Jahre. Dies konnte man sowohl an den Fransen, auch als an dem Styling der Models klar feststellen.

Images: Style.com

 

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