Was haben M.M. Margiela und Givenchy gemeinsam?

Bild unten Links: Givenchy; Bild im Hintergrund: Maison Martin Margiela

Antwort: Das selbe Accessoire in der Spring/Summer 2013 Kollektion!

Es ist schon komisch, wenn 2 Designer, Givenchy und Maison Martin Margiela das fast identische Schmuckstück in derselben Kollektion verkaufen. Man fragt sich, ob einer von dem anderen geklaut hat, oder ob sie wirklich fast zur selben Zeit dieselbe Idee hatten. Beide Labels haben ihr Atelier in Paris. Kann es also sein dass sie denselben Trend auf der Straße oder beim Trendscouting entdeckt haben?

Es ist immer wieder so, dass in der Modebranche ähnliche Kleidungsstücke bei unterschiedlichen Modefirmen anzutreffen sind. Denken wir an Zara, so sehen wir sehr oft, dass sie teilweise schon sehr auffällig große Marken kopieren. Das ist natürlich nicht schlimm, besonders nicht für die Marken, denn dank des fehlendenden Urheberrechts (außer Label-Aufdrucke), können Marken uns mit den Designs beglücken, die doch eigentlich tausende Euro kosten würden. Die negative Seite ist jedoch, dass einige Labels zu sehr kopieren und es irgendwann sehr auffällig wird. Dazu kommt, dass meist die Kleidung oder das Muster sehr schlecht verarbeitet ist und somit auch das original Stück darunter leidet. Das beste Beispiel dafür ist der typische Kenzo Tigeraufdruck, den wir zur Zeit überall in den Schaufenster hängen sehen können. Das aller Schlimmste für uns Modeliebhaber ist es aber, dass plötzlich viele Menschen eine schlechte Kopie unseres tollen Lieblingspullis tragen, für den wir mindestens das 3-Fache bezahlt haben.

Ich habe übrigens schon mal über das „Givenchy Fake-Piercing“ geschrieben, bei diesem Artikel ging es um das Tragen des Accessoires.

Kaufen könnt ihr den Nasenbrückenring von Givenchy hier, bei Shopbob findet ihr das von MMM.

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