DER BUCKET HAT – HOT OR NOT?

v.l.n.r MICAH COHEN // SANDRO // WOOD WOOD //
RAG & BONE // WOOD WOOD // TOPMAN

Neben der Frage welche Muster, Farben oder Stilrichtungen ich in der nächsten Saison trage, ist auch Thema Kopfbedeckung unumgänglich. Allen voran der Dauerbrenner, die Beanie, welche mich in den verschiedensten Größen – ob Sommer oder Winter – seit Jahren begleitet. Die Strickmütze bekam jedoch im noch nicht mal vergangenem Winter Konkurrenz vom Panama-Hut, der meiner Meinung nach besonders zu einem langem Mantel oder einer kurzen Wolljacke passte und das Outfit extrem aufgewertet hat. Zwar sieht’s jetzt schon nach Frühling aus, jedoch sollte man ihn nicht in die Winter-Aufbewahrungsecke verkramen, denn auch im Sommer kann man ihn perfekt zu leichten Baumwoll- und Seidenhemden kombinieren.

Immer mehr sieht man den Lookbooks für Frühling und Sommer 2014 eine altbekannte Hut-Form, an die man anscheinend nicht herumkommen wird: der BUCKET HAT.

Der BUCKET HAT, oder auch FISCHERHUT genannthat seinen Namen daher, dass er meist zum Angeln benutzt wird, um sich vor der Sonne oder vor Regen zu schützen. BUCKET kommt daher, da Hut die Form eines Eimers besitzt, die mit einer kleinen Krempe abschließt.

Beim näheren Anschauen bin ich jedoch zweigeteilt: Finde ich ihn cool oder passt er wie seine Form eher in den Mülleimer?

v.l.n.r. STUSSY // TOPMAN //  TOPMAN // TOPMAN // KENZO // RALPH LAUREN 
WOOD WOOD //  DIESEL //  THE QUIET LIFE

Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich dem 90er Trend sehr verfallen bin, wobei diese Kopfbedeckung zu sehr nach dem vergangenen Jahrzehnt schreit. Er erinnert mich teilweise an die Backstreet Boys oder an Britney Spears zu ihren „I’m not a Girl“-Zeiten mit dazugehörigem Film „Crossroads„, in dem sie natürlich die Hut-Variante trägt. Auch Justin Timberlake und andere Stars kamen nicht drum herum, sie in Musikvideos zu tragen. Ich kann mich erinnern, dass ich zu der Zeit ebenso einen Fischerhut besaß, der sogar reversible war und auf einer Seite aus Canvas und auf der anderen aus langflorigem schwarzen Stoff bestand. GRAUSAM!

Dass die Kopfdeckung kein Ladenhüter bleiben wird, sah man bereits an Miley Cyrus, Pharell Williams, P. Diddy, Leonardo DiCaprio oder Rihanna, die bereits den Fischerhut auf Events und in der Freizeit trugen. Trotz der realtiv großen Auswahl von WOOD WOOD, TOPMAN & Co. kann mich dennoch nicht so ganz mit ihm anfreunden.

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