TOMS – ein Online-Shop, der nicht für Dich etwas Gutes tut

Wir kennen es alle: der Sommer kommt schneller als man denkt und schon steht man da ohne ein Teil im Kleiderschrank. Natürlich ist dieser prall gefüllt, aber doch muss einfach etwas Neues her. Alles ist abgetragen und irgendwie langweilig.
Ganz besonders habe ich dieses Gefühl bei Schuhen, denn diese besitzt man meist in einer kleineren Anzahl und hat somit nicht soviel Auswahl, wenn man sie nicht gerade sammelt.

Auf meiner letzten ONLINE-SHOPPING-TOUR, über die ich in dieser Woche bereits berichtete, habe ich natürlich auch die Schuhfrage nicht außer Acht gelassen. Möchte ich Boots, Slip-Ons oder Oxfords? Leder oder Canvas? Ich ließ mich inspirieren und forschte nach neuen Seiten, auf denen ich mein Geld gut investieren kann.

Einen längeren Halt machte ich bei TOMS, denn das in Los Angeles gegründete Label bietet nicht nur eine breite Auswahl an Schuhen und Sonnenbrillen, sondern tut auch anderen etwas Gutes mit dem Verkauf seiner Produkte. Bereits im November habe von ihrem Launch in Deutschland mitbekommen, so richtig wahrgenommen habe ich das Ganze zur der Zeit aber noch nicht, denn klar: in LA kann man Espadrilles und Sonnenbrillen immer tragen, in Deutschland sah das Wetter zu der Zeit jedoch anders aus.

Inspiriert nach einer Argentinien Reise, bei der Blake Mycoskie ein Dorf besuchte, in dem Kinder nicht einmal Schuhe hatten um ihre Füße zu schützen, erstellte er ein Businessmodel, welches es ermöglicht, faire und umweltfreundliche Schuhe und Sonnenbrillen zu kaufen.

Zwar cool, aber nichts Neues, denkt ihr jetzt bestimmt.

Die eigentliche Besonderheit des Online-Shops ist aber, dass man für jedes Produkt außer für sich selbst und der Umwelt auch für andere etwas Gutes tut.
Nach dem Motto ONE FOR ONE“ sorgt man für eine bessere Lebensqualität für Kinder und Jugendliche. TOMS hat es sich zur Aufgabe gemacht, für jeden verkauften Schuh einer bedürftigen Person zu helfen, Jugendprogramme zu unterstützen oder auch benötigte medizinische Hilfe zu finanzieren.

Mit jeder gekauften Sonnenbrille, die 2011 mit ins Sortiment aufgenommen wurden, wird nicht nur das eigenes Auge geschützt, sondern auch das Augenlicht eines Menschen mit einer Sehbehinderung, der sich jedoch die kostspielige Therapie nicht leisten kann. Kostspielig müssen dann ja auch die Schuhe und Sonnenbrillen sein – weit gefehlt! Schon für 50 € werden Schuhe angeboten, die aus Canvas bestehen.Für 90 € ist man für Sonnenbrillen mit dabei. Wenn das mal kein Sommer-Schnäppchen ist!

Dass dieses Projekt nach 8 Jahren ein riesiger Erfolg ist, zeigen die Zahlen. Mehr als 150.000 Menschen haben ihr Augenlicht zurückgewonnen. 10 Millionen Schuhe wurden bereits an Kinder gespendet, die nicht in einer so guten Welt wie wir leben.

Das wir uns schon sehr glücklich schätzen können, überhaupt ein Paar Schuhe kaufen zu können, wurde mir wieder klar, als ich mich intensiver mit dem Shop beschäftigte. Natürlich sollte man sein Kaufverhalten immer überdenken, aber verurteilen will ich mit diesem Artikel nicht, ganz im Gegenteil!

Geht eurer Shopping-Lust ruhig weiter nach und kauft fleißig ein, solange eine dieser Seiten wie TOMS ist, wo man ein wahres Glücksgefühl nach dem Kauf hat, indem nicht nur umweltfreundliche Accessoires kauft, sondern gleichzeitig auch sich selbst und anderen das Leben ein bisschen schöner macht!

Hier geht’s zum Online-Shop von TOMS

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